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1.  Unser Statement zum Antrag gegen den Tunnel bei der Bürgerversammlung vom 29.11.2018
2.  Auswertung unserer Umfrage zur Oberflächengestaltung des Landshuter Allee Tunnel (Abschnitt Haneberg/Dom Pedro Straße)
Zu 1)
Auf der Bürgerversammlung am 29.Nov. 2018 wurde ein Antrag auf „Ablehnung der Untertunnelung der Landshuter Allee gestellt. Beigefügt finden Sie hierzu nochmals die Erklärung unseres Pressebeauftragten vom 02.12.2018. Mehr Infos dazu sowie Pressemeldungen auch auf der BI-Homepag (Aktuelles) oder unserer Facebookseite.  
Ergänzend fassen wir dazu die Zusendungen zusammen, die uns zu diesem Antrag erreicht haben:  
Unbestritten hat jede/r Bürger/in das Recht, Anträge zu stellen, gleich ob subjektiv als richtig oder falsch empfunden. Allerdings hat sich in den letzten Jahren bei mehreren Bürgerversammlungen immer wieder eine große Anzahl von Bürgerinnen/Bürgern für einen Tunnel ausgesprochen. Am 29.11.2018 fand sich unter den Anwesenden eine Mehrheit, die den Bau ablehnten. Wie jedoch der Presse zu entnehmen war, waren zum Abstimmungszeitpunkt nur mehr ca. 100 Personen anwesend. Bei einem Vorhaben von der Tragweite des Landshuter Allee Tunnels für den Stadtteil, wie auch für die Stadt, kann eine Entscheidung von geschätzten 50 bis 70 Personen nicht als mehrheiltich relevante Bürgerentscheidung gewertet werden. Wir stufen dieses Einzelergebnis daher nicht als repräsentativ ein – zumal keinerlei Informations- und/oder Diskussionsmöglichkeit bestand. Es ist im Hinblick auf die x-fach zustimmenden Beschlüssen richtig einzuordnen.
Politisch hat diese Ergebnis dennoch irritiert und wird in den Reihen der BI als falsch bewertet (die Standpunkte dazu hat die BI bereits viele Male begründet). Praktisch kann und darf dieses Votum vom 29.11.2018 keine Auswirkung auf den weiteren Entscheidungsprozess haben, denn: Bürgerversammlungsbeschlüsse sind – das mag man / frau passen oder nicht – bloße Empfehlung, die der Stadtrat zu werten hat.

Die BI ist jedoch nicht bereit, zukünftig zu einem „Anwesenheits- und/oder Abstimmungstourismus“ aufzurufen. Lassen wir doch zu, dass das Baureferat die Stadtratsvorlage 2019 auf den Weg bringt und damit über den weiteren Planungsverlauf entschieden wird und verspielen wir nicht eine einmalige Entwicklungschance für unser Viertel.

Zu 2)
Im Anhang finden Sie die Auswertung unserer Umfrage zu den beiden aktuellen Gestaltungsvarianten für den Abschnitt zwischen Hanebergstraße und Dom Pedro Straße
Kurz zusammengefasst:
Mit deutlicher Mehrheit sprechen sich die Teilnehmer für die Schaffung einer kompakten und einheitlichen Grünfläche aus und der überwiegende Teil der Befragungsteilnehmer begrüßt eine intensive Beteiligung des FT Gern an der Neugestaltung und der späteren Nutzung.
Allerdings gibt es ebenso konkrete Wünsche, das neue Areals als einen offen zugänglichen und für möglichst viele Anwohner nutzbaren Bereich zu gestalten. Und es gibt auch Sorge, dass mit der Gestaltungsvariante Nachteile für die Anwohner der östlichen Straßenseite entstehen und die Ebenau vom Zugang zu den Grünflächen „abgehängt“ bleibt. Die aktuelle Studie des Baureferates schließt diese beide Einwände wohl aus, da der Schwenk nur im Bereich der zurückgesetzten Baulinie und bei Beibehaltung des heute gegebenen Abstandes möglich ist, zudem darf die massive  Reduzierung des Verkehrs in diesem Abschnitt nicht außer Acht gelassen werden.
Eine Zusendung schlägt sogar vor, den Bereich der östlichen Straßenführung bis zur Hofzufahrt von St. Theresia auszuweiten bzw. zumindest die Machbarkeit dafür zu untersuchen (Anmerkung BI: Vielleicht ließe sich hier auch eine zusätzliche Nutzfläche für Soziales gewinnen).
Die BI ist der Auffassung, dass die alternative Straßenführung durchaus reizvoll und sinnvoll sein kann, wenn für möglichst viele Anwohner ein positiver Effekt entsteht.
Die Ergebnisse werden wir an das Baureferat, den Bezirksausschuss Neuhausen-Nymphenburg und die Stadtratsfraktionen weiterleiten.